Mitte Mai war ich übers Wochenende in Berlin. Auf dem Plan stand Sneakershopping, ein kurzer Ausflug über die Oder nach Polen und eine kleine Radltour rund um Schloss Sanssouci in Potsdam.

Berlin-Bilder wird es keine geben. Ich habe nämlich das Gefühl, dass Berlin schon an alle Ecken und Enden zur Genüge fotografiert und dokumentiert wurde.

Deswegen gibt es heute Bilder und viel Informatives für Deinen Trip von Berlin nach Potsdam.

Von Berlin nach Potsdam – mit dem Zug

Der Ausflug nach Potsdam ist ein schöner Tagestrip. Mit der S-Bahn oder den Zügen der Deutschen Bahn bist Du in maximal 45 Minuten von der Berliner Bahnhöfen in Potsdam.

Alle Informationen zu Deiner Planung gibt es unter www.bvg.de oder www.bahn.de.

Das einfache Ticket kostet pro Person 3,30 EUR. Mit einem Tagesticket oder als Gruppe fährst Du natürlich günstiger. Aber da schaust Du Dich am Besten mal auf den beiden Websites um.

Wir sind zu dritt (3 Erwachsene) mit der „Kleingruppen-Tageskarte Berlin ABC“ gefahren und haben zusammen 17,40 EUR bezahlt. Damit kommst Du nicht nur von Berlin nach Potsdam, sondern kannst auch noch in Berlin ausgiebig mit den Öffentlichen fahren.

Von Berlin nach Potsdam – und dann weiter mit dem Fahrrad

Am einfachsten erkundest Du Potsdam mit dem Fahrrad. Es gibt eine große Rundstrecke mit etwa 20 Kilometern Länge – oder Du beschränkst Dich auf die Parkanlagen rund um Schloß Sanssouci. Wir wollten eigentlich die längere Route nehmen, aber der heraufziehende Regen hat uns einen Strich durch die Planung gemacht.

Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Fahrrad in Potsdam zu mieten:

Potsdam per Pedales
Dieser Fahrradverleih liegt ideal für alle, die mit der S-Bahn aus Berlin anreisen. Direkt auf dem Bahngleis kannst Du dort Dein Fahrrad entgegen nehmen. Allerdings empfiehlt es sich, das Fahrrad vorher über deren Website zu reservieren. Der Preis liegt bei 11 EUR/Tag für 1 Fahrrad.
potsdam-per-pedales.de

Cityrad Rebhan
Wenn Du (so wie wir) keine Fahrräder reserviert hast, schaust Du erstmal ein bisschen verdutzt aus der Wäsche. Aber nur 300 Meter vom Bahnhof entfernt, vermietet Maik Rebhan ebenfalls Fahrräder. Auch hier zahlst Du 11 EUR/Tag für 1 Fahrrad.
cityrad-rebhan.de

nextbike.de – die günstigste Variante
Am günstigsten fährst Du mit den Rädern von nextbike.de. 30 Minuten kosten 1 EUR, 24 Stunden sogar nur 9 EUR. Allerdings musst Du Dich vorab registrieren, ein paar Daten angeben und dann kannst Du losradeln.
Alle Infos findest Du unter nextbike.de/

Mit dem Fahrrad durch die Parkanlagen - und immer rumstehen wie Friedrich der Große

Mit dem Fahrrad durch die Parkanlagen – und immer rumstehen wie Friedrich der Große

Von Berlin nach Potsdam – die Parkanlagen rund um Schloss Sanssouci

Die Parkanlagen rund um Schloss Sanssouci sind wirklich schön. All die kleinen Gärtchen, zwischendrin mal wieder ein anderes Schloss oder ein großer Palais. Dann mal wieder eine kleine Statue hier oder ein Kirche dort. Ab und zu hat man dank der Architektur das Gefühl, mitten in der Toskana zu stehen.

„Sanssouci“ ist französisch und bedeutet „Ohne Sorgen“. Wenn ich so einen weitläufigen Garten rund um mein Schloß hätte, dann wäre ich wohl auch ohne Sorgen. Denn es gibt hier so viele schöne Ecken, dass man ganz gut den Alltag vergessen kann.

All das kann man schön mit dem Fahrrad abfahren. Allerdings muss man ab und zu auch absteigen und das Fahrrad zurücklassen, denn Fahrrad fahren ist nur auf dem asphaltierten Weg erlaubt. Abseits des Weges darf das Rad nicht einmal geschoben werden, sondern muss aussen bleiben.

Von Berlin nach Potsdam –
die schöne Altstadt Potsdams und das holländische Viertel

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof empfiehlt sich noch ein kleiner Abstecher in der Altstadt von Potsdam. Hier gibt es auch ein Brandenburger Tor (das aber älter ist, als die Version in Berlin) und von hier ab führt die Fußgängerzone durch die Stadt.

An ihrem Ende findest Du dann auch das holländische Viertel Potsdams. Es wurde damals für die vielen holländischen Arbeiter geschaffen, die beim Bau von Schloss Sanssouci im Einsatz waren.

Leider haben sie die Stadt nach vollendeter Arbeit wieder verlassen und das Viertel verfiel. Erst in den 1970er Jahren wurde es wieder aufgepäppelt und strahlt heute wieder. In den kleinen Häuschen finden sich viele Cafés und aussergewöhnliche Läden.

Genau richtig für eine Stärkung bei Kaffee und Kuchen bevor es wieder zurück nach Berlin geht.

Alle Bilder entstanden auf einem Tagesausflug von Berlin nach Potsdam im Mai 2015.

Author pixelschmitt

Schön, dass Du hier bist. Mein Name ist pixelschmitt. Ich komme aus dem schönen Erlangen und habe inzwischen 40 Länder auf fünf Kontinenten besucht (Tendenz steigend). Begleite mich auf meinen Reisen und bekomme einen Einblick in "The life of a pixelschmitt" :D

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Join the discussion 2 Kommentare

  • Sandra sagt:

    Arbeiten wo andere Urlaube machen – ich genieße diesen Luxus … schön, wenn es Euch gefallen hat – ich bin oft im Park und hol´ mir in der Mittagspause im fantastisch angelegten Blütenmeer eine Tüte Energie oder geh´ einfach lecker Essen in der Altstadt …. Potsdam ist schon irgendwie besonders.

  • Danih sagt:

    Schloss Sanssouci ist immer etwas ganz besonderes, wenn wir da sind. Erinnert fast ein wenig an Urlaub in Matrei, nur nicht ganz so grün. 😀

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