In Kubas Hauptstadt Havanna gibt es so viel zu sehen.
Ich versuche mal, Dir einige der Highlights vorzustellen.

Natürlich kann die Liste nicht vollständig sein. Wenn Du also noch Ergänzungen hast, dann immer her damit. Schreib mir einfach einen Kommentar. Ich freu mich auf Deine Tipps.

Wie viel Zeit für Havanna einplanen?

Wir waren insgesamt für vier Tage in Havanna. Drei nach der Ankunft und dann noch einen vor dem Abflug.

In 2 Tagen kannst Du die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt ganz entspannt schaffen.

Wenn Du aber mehr Zeit hast, dann kannst Du dich auch durch die Stadt treiben lassen und einfach mal planlos versteckte Fleckchen entdecken, die nicht auf der Haupt-Touristenroute liegen.

 

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Restauranttipp: El Chanchullero

Dieses Restaurant ist mein absoluter Liebling in Havanna. Es ist ein Privatrestaurant, das so hip ist, dass es schon wieder in Berlin oder einer anderen Metropole stehen könnte. Bei Einheimischen wie Touristen ist es sehr beliebt, so dass es schon mal passieren kann, dass sich Warteschlangen vor der Tür bilden.

Gute Musik, leckeres Essen und recht günstige Preise. Echt perfekt für einen kleinen Snack zwischendurch. Die Plätze im Erdgeschoss sind schon hell und gut belüftet, im ersten Stock ist es recht dunkel und die Luft steht teilweise. Es gibt auch eine Dachterrasse, die bei meinen Besuchen leider immer geschlossen war.

Weitere Infos: www.el-chanchullero.com

 

 

La Habana Vieja

„La Habana Vieja“ ist der historische Kern Havannas. Seit 1982 gehört der Stadteil Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und das aus gutem Grund. Es macht einfach Spaß, die Straßen der Altstadt zu erkunden. Mal links rum, dann wieder rechts rum, einfach durch die Straßen und Gassen wandern und treiben lassen. Es ist wirklich herrlich.

Zwischendurch isst Du eine Kleinigkeit oder trinkst 3-5 Cuba Libre.

Die Stimmung ist wunderbar, wenn Du zwischen den alten Gebäuden spazierst, die teils top renoviert oder aber wirklich verfallen sind. Und aus vielen Häusern schallt einfach laute Musik. Abends gibt es in den Bars und Restaurants Live-Musik.

 

 

Placa de Armas

Der Placa de Armas könnte auch als größte Freiluft-Buchhandlung des Landes durchgehen. Auf dem gesamten Platz verkaufen Händler Bücher, die hauptsächlich von Fidel Castro, Che Guevara und der Revolution handeln. Das Ganze gibt es wahlweise auch als Comic.

Neben den Büchern findest Du hier alte Anstecker, Münzen, Geldscheine, Plakate kubanischer Filme, und und und.

Den ganzen Tag hörst Du hier die Musik der vielen Straßenmusiker, die ihr Können zum Besten geben.

In der Mittagshitze lässt es sich hier sehr gut im Schatten der Bäume aushalten. Einfach bei der kleinen Bäckerei ums Eck ein paar Kleinigkeiten und was zu Trinken besorgen und dann kannst Du einfach Stunden lang die Passanten beobachten.

In der Mitte des Platzes findest Du die Statue von Carlos Manuel de Céspedes. Rund um den Platz gibt es viele barocke Prachtbauten zu bestaunen.

 

 

Palacio de los Capitanes Generales

Der Palast der Generäle beherbergte früher die Generäle der Kolonie (18. und 19. Jahrhundert) , danach (1899-1902) waren hier die Generäle der US-Armee untergebracht und danach wiederum (1902-1920) logierte hier der Präsident der Kubanischen Republik. Inzwischen ist es das Museum der Stadt Havanna.

In seinem speziellen Stil des kubanischen Barocks ist es ein wahrer Prachtbau, der um einen schönen Innenhof angelegt wurde. In den weitläufigen Räumen sind auf drei Stockwerken viele Stücke aus der Geschichte der Stadt und des Landes zu finden.

Unter anderem findest Du hier Degen und die erste Flagge Kubas, die es jemals gab. Sehr angenehm ist, dass der Bereich der Flagge klimatisiert ist. Der Raum ist wegen der Kühlung nicht immer geöffnet, aber eine der Aufpasserinnen zeigt Dir gerne die Räume und erklärt Dir einiges.

Wenn Du den Palast wieder verlässt, dann achte mal auf den Boden direkt vor dem Tor. Statt Pflastersteine wie auf dem restlichen Platz findest Du hier einen Holzboden. Einer der Generäle fühlte sich von dem Lärm der Pferdehufe auf dem Stein vor seinem Heimgestört und liess das Pflaster kurzerhand gegen Holz ersetzen.

Eintritt (August 2015): 3 CUC/Person + Trinkgeld für den Guide (1 CUC)

 

 

Castillo de la Real Fuerza

Die Festung der königlichen Streitkräfte sollte eigentlich Havannas Hafen vor Piratenangriffen schützen. Leider liegt die Festung zu weit im Landesinneren  und ist strategisch nicht ganz so gut positioniert. Die Festung wurde im Jahr 1577 fertiggestellt und gilt heute als älteste von Europäern erbaute Festung in Amerika.

Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt das inoffizielle Wahrzeichen Havannas: La Giraldilla. La Giraldilla ist eine Wetterfahne in Form einer Frau und du kennst sie bestimmt aus der Cocktailbar deines Vertrauens. Denn La Giraldilla ist auch Teil des Logos von Havana Club.

In der Festung werden viele maritime Stücke ausgestellt, die noch aus der Kolonialzeit stammen. Schiffszubehör, Münzen und teils sehr große Schiffsmodelle.

Eintritt (August 2015): 3 CUC/Person + 1 CUC Trinkgeld für Guide

 

 

El Templete

Direkt daneben findest Du ein Gebäude, aus dem jederzeit die Addams Family rausspazieren könnte – und Du würdest Dich nicht groß wundern. Das Gebäude „El Templete“ erinnert an einen Tempel, der unheimliche Baum davor sorgt für die passende Stimmung.

Im Inneren gibt es drei große Gemälde zu bestaunen, die Havannas Geschichte darstellen.

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Museo del Ron Havana Club

Rum gehört zu Kuba. Und Havana Club steht international für kubanischen Rum.
Was liegt also näher als beides in einem Museum zu verbinden.

Gegen einen recht hohen Eintritt erfährst Du alles über die Geschichte des Rums auf Kuba, die Herstellung und die Geschichte der Firma Havana Club. Zum Ende Deiner Tour gibt es noch einen Shot, bevor Du das Museum durch den Souvenirladen verlässt.

Eintritt (August 2015): 7 CUC/Person

 

 

Cathedral de la Habana

Die Kathedrale heißt eigentlich komplett „La Catedral de la Virgen María de la Concepción Inmaculada de La Habana“ und sie ist eine der Sehenswürdigkeiten in La Habana Vieja. Direkt davor findest Du einen schönen Platz wo Du die Stimmung perfekt genießen kannst.

Als ich im August 2015 dort war, wurde die Fassade der Kathedrale gerade renoviert, so dass ich die Kathedrale leider nicht in voller Pracht sehen konnte.

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Fortaleza de San Carlos de la Cabaña

Die Kurzform dieses Forts ist auch „La Cabaña“ (die Hütte). Direkt neben La Cabaña findest Du auch die andere Festung „Castillo del Morro“. Beide liegen auf der gegenüberliegenden Seite der Hafeneinfahrt und sollte diese damals vor Eindringlingen schützen.

Die Grundfläche von „La Cabaña“ umfasst zehn Hektar und damit gehört das Fort zu den größten spanischen Forts auf dem amerikanischen Kontinent.

Das historisch wertvollste Ausstellungsstück gibt es noch vor dem Fort. Hier werden sowjetische Atomraketen ausgestellt, die während der Kubakrise in den 1960ern fast zu einem Atomkrieg zwischen den USA und Russland geführt hätten.

Innerhalb von „La Cabaña“sind noch die Soldatenunterkünfte und viele Waffen zu sehen. In den Gassen verkaufen viele Händler Souvenirs und kubanisches Handwerk

Außerdem gibt es eine Ausstellung über Che Guevara in der seine Waffen, Brille, Kamera und sogar sein Büro ausgestellt sind.

Abends wird mit großem Eifer die Kanonenzeremonie zelebriert. Darsteller in historischen Uniformen aus dem 18. Jahrhundert marschieren durch das Fort und das Ganze endet mit dem Zünden einer riesigen Kanone.

Nach dem aufwändigen Stopfen der Kanone startet der Trommelwirbel. Das Publikum ist ganz gespannt, der Trommelwirbel wird immer schneller und dann tut es einen riesigen Schlag. Es ist wirklich sehr laut und man sieht vielen Besuchern an, dass  sie sich wünschen, doch nicht so nah an die Kanone herangetreten zu sein.

Danach löst sich eigentlich alles wieder auf und die Massen strömen aus dem Fort, wo Du dann schon von vielen Taxifahrern empfangen wirst.

Der Preis zurück in die Stadt ist zu Beginn sehr hoch, lässt sich aber dank der enormen Konkurrenz gut verhandeln.

Eintritt (August 2015): 8 CUC/Person – inklusive Kanonenzeremonie.
Wenn Du nachmittags kommst, zahlst Du weniger. Musst aber eben lange warten, wenn Du die Zeremonie sehen willst.

 

 

Malecón

Eigentlich ist ein Malecon nur ein Ufermauer aus Stein. In Havanna ist der Malecon aber der Flanier-Treffpunkt überhaupt. Auf acht Kilometern rollt auf der einen Seite der Straßenverkehr mit den tollen Oldtimer. Auf der anderen Seite rollen die Wellen des Atlantiks an Land.

Hier trifft man sich abends zum „Sehen und Gesehen werden“.

 

 

Capitol

Als ich das Capitol das erste Mal gesehen habe, war ich leicht verwirrt. Das Capitol in Havanna sieht genauso aus wie das in Washington.

Das Capitol wurde 1929 eröffnet und ist der Sitz des kubanischen Parlaments.

Aktuell (2015) wird das Capitol aufwändig restauriert und das gesamte Areal ist durch einen großen Zaun abgesperrt. Aber man sieht das Capitol immer noch sehr gut. Ab 2018 soll die Restaurierung abgeschlossen sein.

Für einen sehr guten Blick auf das Capitol empfehle ich Dir die Dachterrasse des Hotel Saratoga an der südlichen Ecke des Platzes.

Es ist eines der teuersten Hotels am Platz und vom Dach aus hat man einen super Blick. Wir haben den Concierge nett gefragt, ob wir auf die Terrasse dürften und er hat uns ohne Probleme und ohne Trinkgeld in den Aufzug gelassen.

 

 

China Town/Barrio Chino

China Town Havanna (oder auch Barrio Chino) ist wohl das einzige China Town der Welt in dem keine Chinesen mehr leben. Vor der Revolution lebten in Havanna etwa 250.000 Chinesen, die dann aber alle verdrängt wurden. Der Stadtteil verfiel und heute erinnert nur noch das chinesische Eingangstour an die chinesischen Einwohner des Viertels.

 

 

Bacardi Offices/Edificio Bacardí

Die Bacardi Offices wurden von der Famile Bacardi (die mit dem Rum) gebaut und beherbergen bis heute Büros und Verwaltung. Gegen ein kleines Trinkgeld lässt der Portier Touristen mit dem Aufzug bis in oberste Stockwerk fahren. Von dort führt eine steile Treppe direkt auf die Spitze des Büroturms. Der Rundum-Blick ist eines meiner persönlichen Highlights in Havanna.

Eintritt (August 2015): 1 CUC/Person (Trinkgeld für den Portier)

 

 

El Floridita

„The Cradle of the Daiquiri“ – Die Wiege des Daiquiri. Welche andere Bar kann schon behaupten, einen so berühmten Drink erfunden zu haben? Die Bar El Floridita zählte auch zu den Lieblingsspots von Ernest Hemingway. Bis heute erinnert eine Bronzestatue an den berühmten Gast. Lässig lehnt er in einer Ecke der schönen langen Bar und raucht genüsslich eine Zigarre.

Heute wird die Bar gefühlt von jedem Touristen in der Stadt mindestens einmal besucht. Aber der Besuch lohnt sich. Einmal wegen der angenehmen Kühle der Klimaanlage und dann wegen den Barkeepern, die hingebungsvoll literweise Rum und Eis zu leckeren Daiquiris mixen. Dann noch eine Schale Bananenchips dazu und an der Theke chillen wie Hemingway. So lässt sich´s leben.

1 Daiquiri (August 2015): 6 CUC

 

 

La Bodeguita Del Medio

Das was die Bar „El Floridita“ für den Daiquiri ist, ist  „La Bodeguita Del Medio“ für den Mojito. Denn angeblich wurde der bekannte Cocktail hier erfunden. Bis heute wird das zwar dementiert, aber die Geschichte ist einfach zu schön. „La Bodeguita Del Medio“ ist ein weiterer Touristen-HotSpot und im ganzen Land kannst Du Gemälde dieser Bar kaufen. Weitere Ableger gibt es auch in Varadero und Trinidad.

Mir persönlich war das in der Bar zu viel Trubel und deswegen habe ich sie ausgelassen.

1 Mojito (August 2015): 6 CUC

 

 

Calle Obispo

In der autofreien Einkaufsstraße findest Du viele Souvenirläden und Läden. Die Straße verbindet praktischerweise den Placa de Armas und die Bar La Floridita. So kannst Du dich nach einem Bummel durch die Calle Obispo direkt bei einem Daiquiri erfrischen.

 

 

Die alten Apotheken „Drogaria Johnson“ und „Farmacia Taquechel“ in der Calle Obispo

In der Calle Obispo findest Du zwei sehr schöne alte Apotheken. Beide Gebäude wurden aufwändig restauriert. Die Drogaria Johnson musste wegen eines Feuers sogar komplett erneuert werden.

In beiden Apotheken fühlt man sich um Jahrzehnte in die Vergangenheit versetzt. Schöne hohe dunkle Holzregale mit vielen schicken Porzellan-Gefäßen. Kein Wunder also, dass die Gebäude also auch als Museum fungieren.

Ein Blick in die Drogaria Johnson

Ein Blick in die Drogaria Johnson

 

 

Museo de la Revolución

Die Revolution begegnet Dir überall auf Kuba. Aber im Revolutions-Museum hast Du alles geballt an einem Ort. Kleidungsstücke, Waffen und Accessoires von Che Guevara und seinen Kameraden. Außerdem Zeitungsberichte, Originalfotos, Einschußlöcher in der Eingangshalle, Panzer, einen abgeschossenen US-Bomber und die Yacht Granma. Mit dieser Yacht kamen Fidel Castro und 82 Revolutionäre von Mexiko nach Kuba, um das Batista-Regime zu stürzen.

Außerdem findest Du hier auch lebensgroße Wachsfiguren von Che Guevara und Camilo Cienfuegos.

Das Museum ist im ehemaligen Präsidentenpalast untergebracht. Aus diesem Palast wurde während der Revolution Batista von Fidel Castro, Che Guevara und ihren Kameraden vertrieben. Die Einschusslöcher in den Marmorwänden des Eingangsbereichs sind bis heute stumme Zeugen.

Sehenswert ist auch die riesige Kuppel und der Spiegelsaal, der dem Original in Versailles nachempfunden ist. Und richtig gut ist die „Galerie der Schwachköpfe“ in der Nähe des Ausgangs. Hier sind vier Comicfiguren zu sehen, die George Bush Senior, George Bush Junior, Batista und Ronald Reagan zeigen.

Ein echt sehenswertes Museum. Aber leider ist alles auf spanisch, so dass man ohne Spanisch-Kenntnisse wenigstens die vielen Bilder anschauen kann.

Eintritt (August 2015): 8 CUC/Person

 

 

John Lennon Park

Kubaner lieben die Beatles. Und in einem Park im Stadtteil Vedado gibt es sogar eine Bronzestatue von John Lennon, der auf einer Bank sitzt. Enthüllt wurde sie am 8. Dezember 2000 – dem 20. Todestag vo John Lennon. Seitdem ist hier der John Lennon Park zu finden.

Eine witzige Besonderheit gibt es auch noch an der Statue. Ihre Brille kam leider schon öfter abhanden und deswegen sitzt in der Nähe der Statue ein Mann, der John Lennons Brille aufbewahrt. Sobald sich Touristen für ein Foto nähern, setzt er der Statue die Brille auf und verwahrt sie danach wieder sicher.

John Lennon - leider schon wieder ohne Brille.

John Lennon – leider schon wieder ohne Brille.

 

 

José Marti Denkmal & Plaza de la Revolución/Plaza

Schon von weitem erkennt man des Plaza de la Revolución an dem riesigen José Marti Denkmal. Denkmal zu Ehren des kubanischen Dichters wirst Du auf der ganzen Insel finden. Aber das hier ist wohl das größte und vor allem höchste.

Gegen eine Gebühr kannst Du auch auf die Spitze des Denkmals und hast bestimmt einen super Blick über die Stadt und den Plaza de la Revolución.

Rund um den riesigen Plaza de la Revolución findest Du viele Regierungsgebäude. Das wäre nicht so interessant, wenn nicht die riesigen Konterfei von Che Guevara und Camilo Cienfuegos deren Fassade zieren würden.

Ganz im Zeichen der Revolution schmückt jeweils ein Spruch die Bilder der beiden und kubanische Fahnen wehen dort en masse.

Der Platz ist  bis heute Schauplatz von Massenversammlungen. Ging es früher um Themen der Revolution, wurde er bei unserem Besuch im September 2015 für den Besuch von Papst Franziskus vorbereitet.

 

 

US-Botschaft/Fahnenmeer

Inzwischen ist das die US-Botschaft (oder vielleicht auch nicht). Lange war der Status des Gebäudes nicht ganz klar. Man muss sich das mal vorstellen. Da steht zentral in Havanna direkt am Malécon eine diplomatische Vertretung des kapitalistischen Klassenfeinds.

Kein Wunder, dass die USA ihre exponierte Lage liebend gern ausgekostet haben. Von hier wurden Kubaner als Spione und Saboteure angeworben. Von hier wurden kritische Botschaften per Lautsprecher oder Riesen-Display an die Kubaner übermittelt.

Es war nur eine Frage der Zeit bis Fidel Castro reagierte. Kurzerhand wurde vor der Vertretung der USA ein riesiges Fahnenmeer errichtet. An den Fahnenmasten findet man die Fahnen der meisten Länder der Welt – außer der der USA.

So konnte Fidel Castro die USA demütigen und mit den riesigen Fahnen die Botschaften der USA blockieren.

Seit letztem Jahr nähern sich USA und Kuba immer mehr an. Mal schauen, was rund um die Botschaft noch so passieren wird.

 

 

Hotel Nacional de Cuba

Wahrscheinlich wissen nur wenige, dass Kuba seit den 1930ern zum ersten Mafia-Staat der Welt werden sollte. Mafia-Finanz-Mastermind Meyer Lansky wollte der Prohibition in den USA ausweichen und verlegte seine Geschäfte einfach mal direkt in die Karibik.

Über die Jahre entwickelte sich alles nach der Vorstellung der Mafiosis und so entstanden viele Hotels für die Mafiosis. Das Bekannteste ist das Hotel Nacional de Cuba.

Hier stieg die High Society aus Hollywood ab, Frank Sinatra kam vorbei und Top-Mafiosis wie Al Capone oder Lucky Luciano waren auch mal hier. Es gab Alkohol, Prostitution und Casinos.

Unter der Herrschaft des Diktators Batista lief das Geschäft weiterhin richtig gut, bis dann 1959 die Revolution die Mafiosios von der Insel vertrieb. Alle Casinos wurden sofort geschlossen. Das Hotel Nacional (und einige andere Mafiabauten) stehen aber bis heute.

Ich habe mal gelesen, dass die Mafiosi sogar die Insel teilen wollten. Es sollte ein Kanal gebaut werden, um den reichen westlichen Tal von ärmlichen Osten abzusondern.

 

 

 So! Und jetzt Du!

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