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In den letzten Wochen wurde ich zweimal für den “Liebster Award” nominiert. Die Award-Nominierung beinhaltet elf Fragen zu verschiedenen Themen. So sollen neue Blogs vorgestellt und damit einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden. Genau richtig für mich und deshalb beantworte ich heute gleich mal 22 Fragen.

Die erste Nominierung hat mir Monika von Entdecker(G)reise rübergereicht und ich freue mich, ihre elf Fragen zu beantworten.

Was ist Dir wichtig, an Deinem Blog?

Mit meinem Blog möchte ich andere inspirieren und Tipps für den nächsten Urlaub geben. In den letzten Jahren habe ich soviel gesehen und vor allem fotografiert. Allein während meines Sabbaticals sind über 25.000 digitale Bilder entstanden und viele Geschichten zusammengekommen, die ich gerne teilen möchte.

Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Solche Fragen lieb ich ja über alles. Neben den klassischen Attributen wie “gut aussehend” und “durchtrainiert” füge ich gerne noch reiselustig, detailverliebt, turnschuhsammelnd und Zwei-Meter-Quatschkopf hinzu 😀

Was ist Dir wichtig, in der Verbindung zu anderen Menschen?

Ich freue mich, wenn ich von anderen Menschen ehrliche Geschichten höre: Schlechte Witze, kleine Anekdoten oder abendfüllende Vorträge.

Warum reist Du gerne?

Reisen ist für mich nicht alles, aber auf jeden Fall ein wichtiges Element meines Lebens. Ich reise, um die Welt zu entdecken. Und um Dinge zu begreifen und zu erleben, die man sonst nur aus Magazinen, Bildbänden und Geschichtsbüchern kennt.

Im Detail habe ich das Thema schon mal bei meinem Beitrag zu Blogparade beschrieben: “Was mich auf Reisen glücklich macht”

Was magst Du an anderen Blogs?

An anderen Blogs mag ich, wenn man eine gewisse Beziehung zum Autor herstellen kann. Bei Reiseblogs also eine interessante “Über mich”-Seite und Infos zur Person (meine sollte ich dann mal langsam überarbeiten).

Prinzipiell finde ich Blogs interessant, die Themen meiner imaginären Bucketlist behandeln und mir soviel Input geben, dass ich z.B. gleich den nächsten Flug buchen will.

Schön finde ich es auch, wenn ich in anderen Blogs Berichte über Ziele finde, an denen ich schon mal war. Dann kann ich in Erinnerungen schwelgen und auch entdecken, welche Fotomotive ich damals verpasst habe. 😀

Was wünschst Du Dir und wovon träumst Du?

Ich wünsche mir, dass ich noch viel von der Welt sehe. Im Flur meiner Wohnung hängt eine große Weltkarte und überall wo ich schon mal war, steckt ein Pin. 2008/2009 habe ich mir zusammen mit meiner Frau ein einjähriges Sabbatical gegönnt und schon viel gesehen – aber trotzdem gibt es noch so viel zu entdecken.

Kein unbedingter Traum, aber interessant fände ich es,  in meiner Heimatstadt Erlangen in den Zug zu steigen und dann über Berlin und Moskau mit der Transmongolischen Eisenbahn nach Peking zu rattern. Auch wenn es bestimmt extrem anstrengend, stellenweise eintönig und kräftezehrend ist, würde ich das gerne eventuell mal ausprobieren.

Eine andere Idee, die ich gerade habe, ist die Teilnahme an einer Charity-Rikscha-Ralley durch Indien. Da habe ich aktuell richtig Lust drauf!

Was möchtest Du Deinen Lesern mit „auf den Weg geben“?

Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, um etwas zu tun. Auf das Reisen kann man das so übertragen, dass man am Besten sofort die Koffer packen sollte. Man weiß nie, was morgen passiert und ob man in zehn Jahren noch fit genug ist, um den Rucksack durch Südostasien zu schleppen. Ich finde es schade, wenn Leute sagen “Das mach ich dann und dann, wenn ich alle Umstände perfekt sind”. Diesen Moment wird es nie geben!

Und Reisen muss auch nicht immer teuer sein. Es gibt heutzutage genug Möglichkeiten, um Preise zu vergleichen und z.B. dank Airbnb günstig zu übernachten.

Hast Du Wünsche an Deine Leser?

Bisher halten sich die Besucherzahlen noch in Grenzen und ich freue mich über jeden neuen Besucher. Am meisten freue ich mich natürlich auch über Feedback zu den Artikeln oder dem Bloglayout selbst.

Was bedeutet Dir Vernetzung?

Vernetzung finde ich sehr wichtig. Neben dem so erweiterten Horizont und den vielen neuen Inspirationen bietet Vernetzung natürlich auch eine ideale Möglichkeit, um eigene Projekte bekannter zu machen.

Würdest Du gerne Kooperationen eingehen?

Klar. Wenn der Kooperationspartner inhaltlich und von der Einstellung her zu mir passt, dann bin ich offen für alle Arten der Kooperationen.

Hast Du Ideen zu Kooperationen?

Meine zweite Leidenschaft neben dem Reisen sind Sneaker. Ich habe eine ansehnliche Sammlung an Sportschuhen und spontan fällt mir dazu eine Kooperation mit Schuhherstellern ein. “Mit dem neuen Schuh XY der Marke XY quer durch Stadt/Land/Kontinent XY” mit Beiträgen über den Schuh im täglichen Einsatz und was man zusammen so erlebt.

Die zweite Nominierung stammt von Lena und ihrem Italienblog “out and indoor”

Du packst deine sieben Sachen. Welche sind das?

  1. Meine Frau,
    denn zu zweit macht es einfach viel mehr Spaß, die Welt zu entdecken.
  2. Bequeme Schuhe 
    mit denen man locker einen ganzen Tag eine neue Stadt erkunden kann
  3. Dreifach-Steckdose, 
    weil man heutzutage soviel Technik mitschleppt und es überall zu wenig Steckdosen gibt
  4. Notizbuch,
    um ein stichpunktartiges Reisetagebuch zu führen
  5. Kamera,
    weil man ja doch unterwegs auch das ein oder andere Bild machen möchte.
  6. iPod/iPhone als Musikbox,
    gute Kopfhörer dazu und dann einfach mal die Außenwelt abschalten
  7. Postkartenstempel.
    Zusammen mit meiner Frau haben wir uns mal im FabLab Nürnberg einen eigenen Postkartenstempel auf dem Lasercutter gebastelt. Man muss dann nur noch den Namen eingeben und ankreuzen, wie das Essen schmeckt und das Wetter ist. Fertig ist die individuelle Postkarte in ca. 10 Sekunden.

Nutzt du Instagram und Pinterest, um dort auf deinen Blog aufmerksam zu machen?

Ja, ich nutze beides. Pinterest unter pinterest.com/pixelschmitt wirklich nur, um meinen Blog über einen weiteren Kanal zu bewerben.

Auf Instagram unter instagram.com/pixelschmitt  bin ich seit Februar 2011 und damit schon eine gefühlte Ewigkeit aktiv. Hier lade ich alles hoch, was mir vor die iPhone-Linse springt.

Ein passender Untertitel wäre “Life of a pixelschmitt”, weil man hier einfach alles findet. Kurioses, Reisefotos, Essen oder neue Schuhe mit dem Hashtag #womft (What´s on my feet today / deutsch: Was trage ich heute an meinen Füßen) oder meinem eigenen Hashtag #whatsonfamilyschmittsfeettoday, wenn meine Frau und ich unsere neuen Schuhe präsentieren. Man sieht, dass Sneaker neben dem Reisen eine große Rolle spielen.

Seit Neuestem trommle ich hier auch für neue Artikel auf meinem Blog. Aber ich halte es in Grenzen, weil ich  die Freunde meiner Belanglosigkeiten ja nicht mit zuviel Qualität vergraulen möchte.

Mit was für einer Kamera fängst Du deine Bilder für deinen Blog ein?

Ich habe eine Canon EOS 400D mit dem Standard-Kit-Objektiv, die ich mir 2008 geleistet habe, um schöne Bilder meines Sabbaticals zu haben.  Die meisten der 25.000 Bilder kann man auch ohne Schamesröte vorzeigen. Der Kamera selbst sieht man inzwischen schon an, dass sie gut rumgekommen ist und einiges mitmachen musste. Schrammen, Kratzer und sogar Rost. Aber sie fotografiert noch fleißig weiter.

Und wie das bei Spiegelreflexkameras immer so ist, kam noch Zubehör dazu. Während der einjährigen Reise hatte ich noch das Tamron AF28-300-Objektiv als “Immer Drauf” dabei und nicht bereut.

Inzwischen habe ich noch ein Stativ, das man auf knapp zwei Meter ausziehen kann, eine extrem lichtstarke 50mm-Festbrennweite von Sigma, verschiedene Pol- und UV-Filter und auch eine Funkfernbedienung, um mit meiner Frau entspannte Fotos zu machen auf denen wir beide zu sehen sind.

Wenn mir das große Stativ zu unhandlich ist, dann nehme ich auch gerne mein Gorilla-Pod, das man wirklich überall festmachen kann.

Um das alles noch einigermaßen sortiert transportieren zu können, habe ich mir noch ein gepolstertes Tascheninlay mit variablen Fächern besorgt. So muss ich keine extra-Fototasche kaufen, sondern kann die Tasche weiter nutzen, die ich schon habe.

Und wenn ich überhaupt keine Lust habe, all das Equipment zu schleppen, dann muss das gute iPhone 5 her halten. Ideal für Schnappschüße, Selfies und inzwischen auch vorzeigbare Videos.

Welches ist dein Lieblingsfoto, das du auf Reisen geschossen hast?

Mein Leblingsfoto ist das Portrait einer Geisha, das ich in Kyoto gemacht habe. Ein absolut glücklicher Schnappschuß, denn wir sind zufällig in die Aufnahmen für einen Werbespot gestolpert und eine Schauspielerin war perfekt als Geisha geschminkt. Auf dem Bild schaut sie leicht verschämt zu Boden und der Blick ist nahezu perfekt.

Das Portrait ist wirklich gut und eins meiner absoluten Lieblingsbilder. Weil es mir aber so gut gefällt, möchte ich es lieber nicht ins Internet stellen.

Wie ist der Name deines Blogs pixelschmitt.de entstanden?

Meine Name ist Thomas Schmitt, meine beruflichen Wurzeln habe ich in der Werbebranche und verbringe meine Arbeitszeit mit “pixelschubsen”. Aus einer Laune heraus habe ich mir also vor Ewigkeiten die Domain www.pixelschmitt.de gesichert.

2008/2009 habe ich mein Sabbatical noch unter einer anderen Domain dokumentiert. Danach habe ich für verschiedene Lifestyleblogs geschrieben, bevor ich Anfang 2014 endlich meinen lange geplanten (und so oft verschobenen) Reiseblog an den Start gebracht habe.

Und weil ich da noch die Domain pixelschmitt.de noch in der Schublade hatte, blogge ich jetzt also unter www.pixelschmitt.de. Ich weiß, dass das Ganze aus SEO-Gründen nicht so ideal ist, aber der Name ist auf jeden Fall eingängig und leicht zu merken.

Zurück in die Vergangenheit: Von was handelt dein allererster Blogeintrag?

1. Januar 2014: 5 Tage in Marrakesch und Umgebung

Noch nicht so lange her und eigentlich relativ selbsterklärend. Ende 2012 waren meine Frau und ich spontan in Marrakesch und absolut geplättet von der Stadt. Ein späterer Artikel behandelt dann noch unseren Tagesausflug nach Ait-Ben-Haddou. Das ist eine absolut sehenswerte Wüstenstadt und Kulisse, die in Filmen und Serien wie “Gladiator” oder “Game of Thrones” zu sehen ist

Welche Blogs sind deine Favoriten?

Was ich gerne lese, sind Blogs zu verschiedenen Themen.

Bei den Reiseblogs schaue ich gerne vorbei bei:

Verrate mir doch mal deinen absoluten Reise-Geheimtipp. Ich sage es auch nicht weiter. 🙂

Den absoluten Geheimtipp habe ich nicht. Aber was mir sehr gut gefällt ist das riesige Metronom in Prag. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Im Park hinter dem Monument gibt es viele Restaurants und Biergärten für eine schöne Pause.

Und wenn man schon mal in Prag ist, dann sollte man mindestens einmal früh aufstehen und den Sonnenaufgang an der Karlsbrücke erleben.

Na gut, einen Geheimtipp rücke ich raus. Das “Tree House” am Than Sadet Strand im Osten von Koh Phangan (Thailand). Eine wunderschöne und sehr liebevoll geführte Low-Budget-Bungalowanlage … die es leider nicht mehr gibt.

Unabhängig vom “Tree House” gebe ich allen Besuchern von Koh Phangan den Tipp, die Vollmond-Party-Insel rund um den Vollmond zu meiden! Direkt nach Vollmond anreisen und vorher wieder abreisen. Die restliche Zeit ist absolut verrückt und muss man nicht unbedingt miterleben.

Welche drei Orte sollte jeder mal gesehen haben? Und warum?

Hiroshima und das S21-Foltergefängnis in Pnom Penh
Ich finde, dass zum Reisen auch Erfahrungen gehören, die weit entfernt sind, von Strand und Sonnenschein. Darum reise ich. Weil ich versuche, mir selbst ein Bild von geschichtlichen Ereignissen machen möchte.

Atom Bomb Dome Hiroshima

In Hiroshima und Pnom Penh erlebt man hautnah, zu welchen Grausamkeiten Menschen in der Lage sind. Das Museum in Hiroshima war einer der intensivsten Museumsbesuche meines Lebens. Vor allem die vielen Original-Exponate lassen die Besucher ohnmächtig vor den Vitrinen stehen und viele verlassen das Museums weinend.

Tuol Sleng S21 Gefängnis Pnom Penh

Tuol-Sleng oder auch S21-Foltergefängnis in Pnom Penh war die Vorstufe zu den berüchtigten Killing Fields. Soviel Hass an einem Ort kann man nicht beschreiben und die “Lachen verboten”-Schilder hätte man sich getrost sparen können.
Am meisten hat mich hier bewegt, dass all das vor nicht mal 40 Jahren passiert ist und mit welcher Kaltblütigkeit fast eine komplette Nation vernichtet wurde.

Die Tempel rund um Angkor Wat

Tempel Ruine Angkor Wat Kambodscha

Jeder kennt die Bilder und ich werde nie den Moment vergessen, als ich Angkor Wat das erste Mal live gesehen habe. Der absolute Wahnsinn. Aber auch die vielen anderen Tempel sind einfach genial!

Wir haben wirklich sieben volle Tage dort verbracht und keinen einzigen bereut – auch wenn es echt anstrengend ist, bei 30 Grad kilometerweit zu radeln.

Südsee-Insel deiner Wahl

Rarotonga Aerial View
Einmal im Leben sollte man in die Südsee. Ich war auf Rarotonga (Cook Islands) und bin mir sicher, dass ich so schnell nicht mehr in den Südpazifik kommen werde. Allein deshalb zehre ich so von dem Trip dort hin.

Italien! An was denkst du zu erst, wenn du das Wort hörst?

Pizza. Pasta. Parmaschinken. Das sind die ersten Schlagworte, die mir dazu einfallen.
Diesen Sommer geht´s in die Toskana, dann werde ich mein Repertoire erweitern.

Camping oder Hotel?

Wicked Camper Australia

Ich war noch nie ein großer Camping-Freund. Also mit Zelt und so. In Australien und Neuseeland war ich fast vier Monate in Low-Budget-Wicked Campers unterwegs. Das würde ich schon noch mal machen. Aber im Zweifel, dann doch lieber Hotel.