Tempel Ruine Angkor Wat Kambodscha

Wenn man an Kambodscha denkt, dann denkt man an Angkor Wat. Auch wenn Angkor Wat zwar der größte und bekannteste Tempel ist, gibt es im riesigen Archäologischen Park noch viel viel mehr zu entdecken.

Angkor Wat ist wirklich extrem beeindruckend und ich werde nie den Moment vergessen als ich die Tempelanlage das erste Mal gesehen habe.

Auf dem Fahrrad bin ich damals vom Eingang des Archäologischen Parks direkt auf den Wassergraben zugeradelt und habe schon hinter den Bäumen die Spitzen der Gebäude gesehen. Ab diesem Moment war es echt schwer den Blick abzuwenden.

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Neben Angkor Wat findet man hier aber auch viele andere Anlagen, die ich mit dem Sieben-Tages-Ticket fast alle erkundet habe.

Bayon kennt man als den Tempel, auf dem überall riesengroße Gesichter zu finden sind. Dementsprechend hatte ich das Gefühl, als wäre es der zweitbeliebteste und damit auch einer der besser besuchteren Tempel.

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Oder aber die von Bäumen überwucherten Ruinen Ta Prohms, die schon in vielen Blockbuster-Filmen verewigt wurden. Angelina Jolie jagte hier als Lara Croft bereits durch die Anlage und jeder Tourist hat hier die Möglichkeit, sich ebenfalls wie ein Entdecker zu fühlen.

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Um das Gefühl noch intensiver zu erleben, besorgt man sich einen Fahrer und gönnt sich die weite Fahrt zu den Anlagen von Beng Mealea. Erst vor wenigen Jahren wurde die riesige Anlage von Minen befreit und die Natur hat sich hier noch beeindruckender ausgebreitet als in Ta Prohm.

Man klettert über riesige Steinblöcke, die wild übereinander in der gesamten Anlage liegen. Riesige Wurzeln halten an manchen Stellen die Mauern noch fest. An anderen haben sie die Wände schon eingerissen.

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Beng Mealea ist so weit außerhalb, dass es nicht mehr Teil des Archäologischen Parks ist und man muss dort ein zusätzliches Ticket kaufen. Sollte man aber auf jeden Fall machen, wenn man die Zeit dafür hat.