Geklaute Fotos finden mit der Google Bildersuche

Von |2018-08-17T08:24:27+00:001. November 2014|Fotografieren, Pixelschmitt|

Du möchtest wissen, ob jemand ein Foto oder Bild von Deiner Website gestohlen und woanders veröffentlich hat? Du willst wissen, wo die Bilder der eigenen Website noch überall auftauchen?

Dafür gibt es eine einfache Lösung von Google.

Zuerst möchte ich Dir aber ein weiteres Tool vorstellen:

Update – Es gibt auch ein Tool, mit dem Du automatisch geklaute Bilder suchen lassen kann

Inzwischen gibt es auch ein Tool, das Dir die manuelle Suche abnimmt: Copytrack
Lade 1.000 Bilder (mehr ist auch möglich) in Deinen kostenlosen Copytrack-Account und lass Duplikate suchen.

COPYTRACK deckt Bilderklau auf*

Copytrack ist ein sehr praktisches Tool, um vollautomatisch im Netz nach geklauten Bildern suchen zu lassen. Das Tool kostet Dich nichts. Sollte Coyptrack eine mögliche Kopie Deines Fotos auf einer anderen Seite finden, wirst Du im Dashboard informiert.

Sollte es sich um eine unerlaubte Verwendung handeln, kannst Du Copytrack mit der Nachlizenzierung beauftrage. Du musst nichts bezahlen. Copytrack nimmt sich nur einen gewissen Prozentsatz der Summe als Provision. Der Rest der Lizenzierung gehört Dir komplett. Copytrack ist perfekt für Blogger, Shopbetreiber, Fotografen und alle geeignet, die Bilder online veröffenltichen.

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Und so findest Du geklaute Bilder mit Google:

Ruf diese URL von Google Images auf: www.google.de/imghp

Geklaute Bilder finden

Danach landest Du auf einer Seite mit zwei kleinen Icons im Suchfeld. Sobald Du auf das kleine Foto-Symbol klickst, öffnet sich ein Dialogfenster.

So findest Du geklaute Bilder

Hier gibst Du jetzt ganz einfach entweder die URL zu dem Bild ein oder lädst das Bild direkt hoch.

Bei der URL ist es wichtig, dass wirklich der komplette Pfad zum Bild ausgewählt ist. Es sollte also am Ende des Links das Dateiformat .jpg, .png oder .gif stehen. Erst dann ist die Suche erfolgreich.

Wie bekommst Du die URL des Bilds?
Entweder steht der komplette Pfad (also mit .jpg, .png, .gif) schon in der Adresse. Dann ist alles gut. Wenn nicht, dann klicke mit der rechten Maustaste einfach auf das Bild und wählst dann „Bild-URL kopieren„. Die Formulierung kann je nach Browser anders sein.

geklaute-bilder-mit-google-finden-04

Mit der Adresse lässt sich dann analysieren, wo das Bild auftaucht und welche Seiten es auch verwenden. Interessant ist auch die Anzeige der optisch ähnlichen Bilder.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=t99BfDnBZcI

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Über den Autor:

pixelschmitt
Schön, dass Du hier bist. Mein Name ist Thomas aka pixelschmitt. Ich komme aus dem schönen Erlangen und habe inzwischen 42 Länder auf fünf Kontinenten besucht (Tendenz steigend). Begleite mich auf meinen Reisen und bekomme einen Einblick in "The life of a pixelschmitt" :D

11 Kommentare

  1. […] die diese Methode noch nicht kennen, zu erklären, wie sie funktioniert. Tja und dann sah ich, dass pixelschmitt mir da schon zuvorgekommen ist. Deshalb hier der nützliche Hinweis auf den Artikel auf […]

  2. Moni´s Bloghütte 20. April 2015 um 07:49 Uhr - Antworten

    Schönen guten morgen

    Ein super Artikel den du da veröffentlicht hast. Musste ich doch gleich mal ausprobieren ob es funktioniert. Und siehe da es geht die Bilder die ich jetzt prüfen lassen habe waren alle okay aber ich tue meine Bilder auch mit Namen unten rechts versehen. Zwar kein großer Schutz aber immer hin etwas und die Leute überlegen zweimal ob sie es klauen oder nicht. Danke für den tollen Artikel.

    Liebe Grüße Moni

  3. Stewiontour 3. Juni 2015 um 16:45 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas.
    Danke für die Tipps bei Google.
    Ich musste bisher selbst noch keinen „Dieb“ zur Rede stellen, jedoch wurden wir in unserer Firma schon einmal angeschrieben worden. Als IT-Projektleiter hatte ich hier ein Webprojekt meines Vorgängers übernommen. Leider nutzte er wohl ein Bild in der Page welches geschützt war. Direkt mit dem Inhaber des Bildes konnte ich nie kommunizieren. Es lief alles über einen Rechtsanwalt. Gekostet hat uns das Bild letzlich 3500 CHF und der Wechsel bis zu Datum xx.

    Zwar bin ich bei dem Thema Wasserzeichen ein wenig gespaltener Meinung, da sie auch im transparenten ein wenig das Bild verunschönern. Dennoch verwende ich für meine im Internet verwendeten Bilder ein Wasserzeichen sowie ausgiebige Copyright Informationen in den Metadaten.
    Nach anfänglich kostenlosen Programmen die mir nie die gewünschten Ergebnisse erbracht haben bin ich mittlerweile der Meinung, dass ich hierfür sogar gern Geld ausgebe, damit meine Bilder nicht ohne meine Zustimmung verwendet werden.

  4. Sabine 3. August 2015 um 16:59 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich werde das gleich mal austesten.

  5. Sebastian 20. September 2015 um 09:35 Uhr - Antworten

    Der Tipp ist nicht neu, aber das Hauptproblem bleibt: Bei über 2000 Posts mit im Schnitt 1-3 Fotos kann ich gar nicht alle von Hand kontrollieren. Hast Du auch eine Lösung, die alle Bilder eines Blogs automatisch sucht?

    • Thomas Schmitt
      Thomas Schmitt 27. September 2015 um 17:49 Uhr - Antworten

      Hi Sebastian,
      ja, der Tipp ist nicht neu, da hast Du recht. Aber es gibt echt noch viele Leute, die nicht wissen, dass sie mit vorhandenen Mitteln eine schnelle Suche nach einzelnen Bilder starten können. Ein Tool, das all meine Bilder im Blog automatisch nach Kopien checkt, suche ich leider auch noch. Da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Thomas

  6. Daniel Weihmann 6. November 2015 um 10:13 Uhr - Antworten

    Der unberechtigten Verwendung von guten Bildern sollte natürlich nachgegangen werden – keine Frage. Ob nun jeder Schnappschuss gleich mehrere Hundert Euro Abmahngebühr kosten muss, und dass manche Fotografen augenscheinlich Abmahnungen als Haupteinnahmequelle für sich entdeckt haben, halte ich für moralisch grenzwertig.

    Wer bewusst Bilder auf dem hier vorgestellten Weg unauffindbar machen möchte, kommt mit dem bei mir im Blog vorgestellten Tipp sicher einen Schritt weiter. Bilder und andere Dokumente lassen sich per htaccess-Datei recht einfach vom Google-Index ausschließen:
    https://www.weihmann.de/blog/noindex-bilder-dateien/

  7. leber 26. Dezember 2015 um 21:57 Uhr - Antworten

    ich kenn mich da noch nicht so aus. wie bekomme ich das auf den pc? uns wenn mir vor rd.30 jahren bilder geklaut wurden ,wie finde ich dia dann?

    • Thomas Schmitt
      Thomas Schmitt 27. Dezember 2015 um 08:37 Uhr - Antworten

      Hallo,

      Du musst nix installieren. Alle genannten Tools funktionieren komplett online.

      Cheers

  8. Uwe Leininger 9. Februar 2016 um 00:54 Uhr - Antworten

    Wer sich vor Bilderklau schützen möchte darf keine Bilder veröffentlichen!
    Meine Lösung ist dass ich freie Arbeiten gleich unter der Puplic Domain CC BY veröffentliche. Das bedeutet jeder darf die Bilder benutzen wenn er meinen Namen nennt. Porträt Shootings und Auftragsarbeiten bekommen das Urheberrechtlich geschützt. In meinem Blog findet ihr einen Beitrag dazu.

  9. […] aus dem Internet. Wer glaubt, dass er nicht erwischt wird, der sollte sich mal die Seite Geklaute Fotos finden mit der Googel Bildersuche ansehen. Schießt eure Fotos […]

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