Mein Geheimtipp für Las Vegas: The Neon Museum

Von |2014-11-08T09:08:00+00:005. Januar 2014|USA|
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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=5nLG3DsnUjA

Auf der Suche nach einer wenig überlaufenen Sehenswürdigkeit in Las Vegas? Dann ab ins Neon Museum, wo viele alte Leuchtreklamen eingelagert und teils restauriert werden.

Im Rahmen unseres Roadtrips durch den Westen der USA stand natürlich Las Vegas auf dem Programm (auch wegen unserer Hochzeit in Las Vegas).

Ein absolutes Highlight und (noch) ein Geheimtipp ist das Neon Museum. Wie der Name schon fast verrät, werden hier alte Neonzeichen diverser Restaurants, Hotels und Casinos ausgestellt. Verantwortlich dafür ist ein Verein, der das Grundstück am nördlichen Ende des Strips zum Vorzugspreis mieten konnte und jetzt nach und nach die alten Zeichen restauriert und wieder ins Stadtbild integriert. Zu sehen sind einige Exemplare z.B. rund um die Freemont Street.

Das Gelände kann man nur im Rahmen einer geführten Tour nach vorheriger Anmeldung betreten. Sowohl für die Schilder als auch die Besucher besteht Verletzungsgefahr, denn es liegt viel Schrott am Boden oder steht wild aus den Schildern.

Die Touren werden an sieben Tagen in der Woche angeboten. Die Zeiten variieren je nach Saison und kosten pro Erwachsenem 18 US-$.  Reservieren sollte man so früh wie möglich, spätestens zwei Wochen vor Ankunft.

Wichtig ist auch: keine Rucksäcke, keine großen Taschen, keine Kamerataschen oder Stative sind während der Tour erlaubt. Und auf keinen Fall eine Kopfbedeckung und was zu trinken vergessen, denn die Tour ist komplett im Freien und wenn man  wie wir bei 40 Grad durch die Mittagshitze unterwegs ist, kann es schnell unangenehm werden

Viele schöne Fotomotive – aber leider Veröffentlichungsverbot
Beim Betreten des sogenannten Boneyards unterschreibt man auch ein Formular, dass die Bilder nur für die persönliche Sammlung gemacht und nicht online veröffentlicht werden. Das erklärt, warum ich hier leider keins meiner vielen selbst geschossenen Bilder einbinde, sondern auf Footage zurückgreife. Ich hoffe, man sieht trotzdem, wie genial dieser Platz ist.

Noch ist es dort nicht so überlaufen, aber das kann sich sehr schnell ändern, denn die Berichte um das Neon Museum häufen sich.

The Neon Museum
770 Las Vegas Boulevard North
Las Vegas, NV 89101
www.neonmuseum.org

Besuch nur nach vorheriger Anmeldung zur Guided Tour möglich.
Besuchsdauer: 1 Stunde
Kosten: 18 US-$/Erwachsenem (Ermässigungen verfügbar)
Rucksäcke, Taschen und Stative dürfen nicht mitgebracht werden

Mein Fazit für das Neon Museum Las Vegas:
Wer noch ein bisschen was von dem ehemaligen Glamour und dem früheren Flair der Stadt erleben möchte, sollte definitiv einen Abstecher in das Neon Museum machen. Riesige Leuchtreklame in unterschiedlichen Zuständen stehen hier dicht gedrängt. Manche sind zerstört und müssen wieder aufwändig hergestellt werden. Andere sind komplett erhalten und sehen aus als könnte man sie sofort wieder an einem Casino anbringen.

Der Artikel entstand nach dem Besuch im September 2011.

Warst Du selbst schon mal im Neon Museum Las Vegas? Wie hat es Dir dort gefallen? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

Über den Autor:

pixelschmitt
Schön, dass Du hier bist. Mein Name ist Thomas aka pixelschmitt. Ich komme aus dem schönen Erlangen und habe inzwischen 42 Länder auf fünf Kontinenten besucht (Tendenz steigend). Begleite mich auf meinen Reisen und bekomme einen Einblick in "The life of a pixelschmitt" :D

2 Kommentare

  1. Silke 15. März 2016 um 19:36 Uhr - Antworten

    Wir waren letztes Jahr auch endlich im Neon Museum, nachdem es schon eine ganze Weile auf meiner Liste gestanden hatte und immer irgendwie aus dem Plan gefallen war. Mir hat es sehr gut gefallen. Wir waren morgens am ersten Tag nach der Ankunft dort und haben sozusagen den Jetlag genutzt. 7 Uhr Frühstücksbuffet und 9 Uhr Neon Museum Downtown. Das war super, weil es noch nicht zu heiß war.

    • pixelschmitt
      pixelschmitt 18. März 2016 um 09:11 Uhr - Antworten

      ich habe das Neon Museum inzwischen schon an viele Freunde weiterempfohlen. Schade ist nur, dass man die Bilder nicht veröffentlichen darf.

      Wir waren bei unserem Besuch aber nicht so schlau wie Ihr: Wir waren nämlich genau mittags dort und es war einfach nur heiß. Du kennst das Gelände ja, Schattenplätze sind dort echt selten.

      Aber es hat sich gelohnt.

      Viele Grüße
      Thomas

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