Er sieht zwar eher danach aus, als könnte man damit locker auch etwas in die Luft jagen, aber ich liebe ihn: Meinen Fernauslöser für die Canon EOS 4ooD.

Zur Technik

Das kabellose System besteht aus Sender und Empfänger, die beide locker in die Hosentasche passen, wenn man sie nicht braucht. Der Sender hat eine schicke Ausziehantenne und der Empfänger wird einfach auf den Blitzschuh geschoben. Der Empfänger muss noch per mitgeliefertem Kabel an die Kamera angeschlossen werden.

Wenn man noch einen Blitz auf der Kamera haben möchte, dann wird der auch einfach auf die zusätzliche Schiene auf dem Empfänger geschoben. Alles echt ganz einfach.

Man kann verschiedene Kanäle auswählen, um nicht mit anderen Sendern Probleme zu bekommen. Außerdem kann man den Fernauslöser auch zum Auslösen externer Blitze verwenden. Hab ich noch nie probiert. Funktioniert aber bestimmt auch gut

Und warum liebe ich das Teil jetzt?

Stellt Dir mal vor, Du bist unterwegs und willst ein schönes Gruppenbild machen. Wie machst Du das bisher? Mit Selbstauslöser, der Dir 10 Sekunden Zeit gibt, um wieder zurück in die Formation zu rennen. Nicht schön!

Mit dem Fernauslöser positionierst Du die Kamera und dein Motiv und dann geht´s ganz entspannt los.

Ganz gut wird es, wenn Du einen Fernauslöser mit sehr großer Reichweite hast. Meiner hat etwa 100 Meter und so kann man die Kamera abstellen, zum Fotospot laufen und dann abdrücken. Ok, vielleicht sollte man die Gegend vorher nach zwielichtigen Gestalten absuchen – nicht dass die Kamera auf einmal weg ist.

Es lassen sich auch lustige Serien fotografieren – denn Du steuerst ja, wann die Kamera auslöst.

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Nur einmal hat jemand meinen Fernauslöser gekapert. Wir haben gerade ein paar Gigabyte an Bildern vor dem Hollywood-Zeichen gemacht und auf einmal hat die Kamera nicht mehr aufgehört auszulösen. Entweder hatte jemand in der Nähe den gleichen Auslöser (unwahrscheinlich) oder ein anderes Signal hat meins gestört. Aber auch kein Problem: Schnell den Kanal gewechselt und weiter ging es.

Auch sehr gut bei Nachtaufnahmen

Auch gut ist der Fernauslöser bei Nachtaufnahmen. Klar, ein Stativ hat inzwischen jeder. Jeder weiß auch, dass man die Langzeitbelichtungen mit dem integrierten Selbstauslöser einigermaßen ohne Verwacklugnen hinbekommt.

Aber mit dem Fernauslöser musst Du die Kamera nach der Einrichtung kein einziges Mal zum Auslösen berühren und auch per  Bulb-Modus abdrücken und verschiedene Einstellungen ausprobieren.

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Und wo gibt´s jetzt sowas?

Ach so: Dieser Beitrag ist ohne jegliche Unterstützung eines Herstellers entstanden. Ich bin einfach nur begeistert von meinem kleinen Kästchen zum Bilder machen.

Wenn Du Dir jetzt auch einen Fernauslöser besorgen möchtest, dann kannst Du bei amazon.de vorbeischauen. Hinter den Links stecken Partnerlinks, über die Du gleichzeitig meinen Blog ein bisschen unterstützen kannst.

Das ist mein Fernauslöser (aber meiner war nicht ganz so teuer):
Cablematic – Fernauslöser Aputure Trigmaster 2.4G II Canon Kit (Partnerlink)

Eine Übersicht verschiedener Modelle:
Fernauslöser für Canon (Partnerlink)
Fernauslöser für Nikon (Partnerlink)

 

Mein Beitrag zur Blogparade von reisen-fotografie.de

Dieser Artikel wurde nachträglich zum Last-Minute-Beitrag für die Blogparade von Thomas‘ Blogparade „Fotografie auf Reisen„. Hier schreiben verschiedene Reise-Blogger, worauf sie beim Fotografieren unterwegs Wert legen.

Teil dieser Blogparade ist auch das Einreichen eines Lieblingsbilds. Eins meiner vielen Lieblingsbilder ist das von der Tänzerin in den Tempeln von Bayon. Sie hatte zuvor getanzt und sich dann für die Pause ein stilles Plätzchen abseits vom Trubel gesucht.

foto-bayon-kambodscha