Was ist LinkedIn? Einfach erklärt: Funktionen, Vorteile und erste Schritte

LinkedIn ist das weltweit größte soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Menschen präsentieren dort ihren beruflichen Werdegang, vernetzen sich mit Kollegen und Geschäftspartnern, suchen Jobs, tauschen Fachwissen aus und machen ihre Arbeit sichtbar. Unternehmen nutzen LinkedIn für Recruiting, Vertrieb, Kommunikation und den Aufbau ihrer Arbeitgebermarke.

Du kannst dir LinkedIn als Mischung aus digitaler Visitenkarte, beruflichem Netzwerk, Stellenbörse und Fachmedium vorstellen. Ein Konto mit den grundlegenden Funktionen ist kostenlos. Zusätzliche Funktionen gibt es über verschiedene Premium-Abonnements.

So weit die kurze Antwort. LinkedIn kann inzwischen deutlich mehr. In diesem Artikel erfährst du, wie die Plattform funktioniert, welche Funktionen wirklich wichtig sind und wann sich der Aufwand für dich oder dein Unternehmen lohnt.

Was ist LinkedIn genau?

LinkedIn ist ein soziales Business-Netzwerk. Im Mittelpunkt stehen Arbeit, Karriere, Unternehmen und fachlicher Austausch. Die Plattform verbindet persönliche Profile, Unternehmensseiten, Stellenanzeigen, Beiträge, Newsletter, Veranstaltungen, Gruppen und Direktnachrichten.

LinkedIn beschreibt sich selbst als das weltweit größte berufliche Netzwerk im Internet. Die Plattform richtet sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen: Angestellte, Selbstständige, Unternehmer, Studierende, Auszubildende, Jobsuchende, Recruiter und viele mehr. Weltweit nutzen mehr als eine Milliarde Mitglieder LinkedIn. Im deutschsprachigen Raum sind es laut IHK München mehr als 22 Millionen.

Gegründet wurde LinkedIn 2002. Seit 2016 gehört das Unternehmen zu Microsoft. Auf LinkedIn geht es längst nicht mehr nur um Lebensläufe und Jobs. Die Plattform ist auch ein Ort für Fachinhalte, berufliche Debatten, Kundenkontakte, Recruiting und persönliche Sichtbarkeit.

LinkedIn ist dein berufliches Profil, dein Netzwerk und ein Fachmedium in einer Plattform.

Was bedeutet LinkedIn auf Deutsch und wie spricht man es aus?

Der Name setzt sich sinngemäß aus den englischen Wörtern „linked“ und „in“ zusammen. „Linked“ bedeutet verbunden oder verknüpft. Der Name spielt also darauf an, beruflich vernetzt zu sein.

Ausgesprochen wird LinkedIn ungefähr wie „linkt-in“. Geschrieben wird der Markenname zusammengeschrieben, mit großem L und großem I: LinkedIn.

Wie funktioniert LinkedIn?

Nach der Anmeldung legst du ein persönliches Profil an. Dort trägst du zum Beispiel deine aktuelle Position, Berufserfahrung, Kenntnisse, Ausbildung und Projekte ein. Anschließend kannst du dich mit anderen Mitgliedern vernetzen oder ihnen folgen.

Die wichtigsten Bereiche sind:

  • Profil: Deine berufliche Vorstellung mit Foto, Titelzeile, Info-Text, Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnissen, Projekten und Empfehlungen.
  • Netzwerk: Deine direkten Kontakte sowie Menschen und Unternehmen, denen du folgst.
  • Feed: Hier siehst du Beiträge, Kommentare und Empfehlungen aus deinem beruflichen Umfeld.
  • Beiträge und Artikel: Du kannst Texte, Bilder, Dokumente, Videos, Umfragen, Artikel und Newsletter veröffentlichen.
  • Nachrichten: Direkter Austausch mit Kontakten. Je nach Konto und Einstellung sind auch Nachrichten an Personen außerhalb des eigenen Netzwerks möglich.
  • Jobs: Stellen suchen, Suchaufträge speichern, Unternehmen beobachten und sich teilweise direkt bewerben.
  • Unternehmensseiten: Offizielle Auftritte von Unternehmen, Organisationen, Bildungseinrichtungen und Marken.
  • Events und Gruppen: Fachveranstaltungen entdecken oder organisieren und sich zu bestimmten Themen austauschen.
  • LinkedIn Learning: Videokurse zu Fach-, Software- und Business-Themen.

Vernetzen und folgen: Wo liegt der Unterschied?

Eine Vernetzung ist gegenseitig. Beide Personen gehören danach zum direkten Netzwerk und können in der Regel miteinander Nachrichten austauschen. Beim Folgen ist die Beziehung einseitig: Du siehst die öffentlichen Beiträge einer Person, ohne mit ihr vernetzt zu sein.

LinkedIn unterscheidet Kontakte nach Graden:

  • 1. Grad: Ihr seid direkt miteinander vernetzt.
  • 2. Grad: Die Person ist mit einem deiner Kontakte vernetzt.
  • 3. Grad: Zwischen euch liegen weitere Kontakte.

Diese Struktur zeigt, wie nah eine Person an deinem vorhandenen Netzwerk liegt. Genau darin steckt ein großer Teil des Nutzens: Aus einem kalten Kontakt kann über gemeinsame Personen schneller ein nachvollziehbarer beruflicher Zusammenhang entstehen.

Wie entscheidet LinkedIn, was im Feed erscheint?

Der Feed ist keine rein chronologische Liste. LinkedIn wählt und sortiert Inhalte anhand verschiedener Signale. Dazu gehören deine Kontakte, gefolgte Themen, bisherige Interaktionen und die vermutete Relevanz eines Beitrags.

Du wirst deshalb nie automatisch alle Beiträge deiner Kontakte sehen. Wer nur veröffentlicht und das Netzwerk ansonsten ignoriert, verschenkt einen wichtigen Teil der Plattform. Gute Gespräche in Kommentaren, passende Kontakte und relevante Themen helfen LinkedIn dabei, dein berufliches Umfeld besser einzuordnen.

Was ist ein LinkedIn-Profil?

Ein LinkedIn-Profil ist deine persönliche berufliche Seite. Es ähnelt einem digitalen Lebenslauf, geht aber deutlich darüber hinaus. Andere sehen dort nicht nur, wo du gearbeitet hast. Sie erkennen auch, mit welchen Themen du dich beschäftigst, welche Beiträge du veröffentlichst, wer deine Arbeit empfiehlt und wie du dich in fachliche Gespräche einbringst.

Ein gutes Profil beantwortet möglichst schnell vier Fragen:

  1. Wer bist du?
  2. Was machst du?
  3. Für wen oder in welchem Bereich arbeitest du?
  4. Warum sollte jemand mit dir Kontakt aufnehmen?

Die wichtigsten Bestandteile eines LinkedIn-Profils

  • Profilfoto: Ein aktuelles, gut erkennbares Bild.
  • Hintergrundbild: Eine zusätzliche Fläche für Thema, Unternehmen oder Positionierung.
  • Profil-Slogan: Die Zeile direkt unter deinem Namen. Sie sollte mehr erklären als nur deine Stellenbezeichnung.
  • Info-Bereich: Eine verständliche Zusammenfassung deiner Arbeit, Erfahrung und Schwerpunkte.
  • Berufserfahrung: Stationen mit Aufgaben, Verantwortung, Projekten und nachvollziehbaren Ergebnissen.
  • Kenntnisse: Fachliche Kompetenzen, die andere Mitglieder bestätigen können.
  • Empfehlungen: Persönliche Aussagen früherer Kollegen, Kunden oder Vorgesetzter.
  • Im Fokus: Ausgewählte Beiträge, Links, Dokumente oder Projekte.
  • Kontaktinformationen: Je nach Ziel etwa Website, E-Mail-Adresse oder weitere Kanäle.

LinkedIn nennt das Profil selbst eine professionelle Landingpage. Der Vergleich passt. Dein Profil wird über LinkedIn, Google und andere Suchsysteme gefunden. Es sollte daher auch für Menschen verständlich sein, die dich noch nicht kennen.

Wofür kann man LinkedIn nutzen?

Was LinkedIn für dich bringt, hängt von deinem Ziel ab. Ein Profil allein erzeugt noch keinen Nutzen. Entscheidend ist, wen du erreichen möchtest und was diese Menschen über dich oder dein Unternehmen verstehen sollen.

1. Berufliche Kontakte aufbauen und pflegen

Du kannst Kollegen, ehemalige Weggefährten, Kunden, Lieferanten, Branchenkontakte und Menschen aus Veranstaltungen in einem beruflichen Netzwerk zusammenbringen. So bleiben Kontakte auch nach einem Jobwechsel oder einem kurzen Treffen auffindbar.

2. Jobs und Mitarbeitende finden

Jobsuchende können Stellen recherchieren, Unternehmen folgen, Recruiter finden und sich direkt bewerben. Unternehmen veröffentlichen Stellenangebote, präsentieren ihre Arbeitswelt und suchen aktiv nach passenden Fachkräften.

3. Fachwissen teilen und sichtbar werden

Beiträge, Artikel, Dokumente, Videos und Newsletter machen Wissen sichtbar. Wer regelmäßig konkrete Fragen beantwortet, kann sich über längere Zeit als verlässliche Fachperson positionieren. Dafür braucht es keine tägliche Selbstdarstellung. Gute Inhalte helfen Menschen bei einer echten Aufgabe.

4. Kunden, Partner und Dienstleister recherchieren

Vor einem Gespräch kannst du nachsehen, wer in einem Unternehmen arbeitet, welche Themen eine Person beschäftigen und welche gemeinsamen Kontakte vorhanden sind. Auch potenzielle Kunden recherchieren auf diese Weise. Dein Profil ist daher oft ein Kontaktpunkt lange vor der ersten Anfrage.

5. Unternehmen und Branchen beobachten

Über Unternehmensseiten, Personen und Fachbeiträge bekommst du Einblicke in neue Projekte, Personalwechsel, Veranstaltungen und Diskussionen. Das ersetzt keine vollständige Marktbeobachtung, liefert aber oft gute Signale.

6. Veranstaltungen und Fachgemeinschaften entdecken

Auf LinkedIn können Online- und Präsenzveranstaltungen angekündigt werden. Gruppen bündeln Mitglieder rund um Berufe, Branchen oder Interessen. Ihre Aktivität und Qualität unterscheiden sich allerdings deutlich.

Was bringt LinkedIn für Unternehmen?

Für Unternehmen ist LinkedIn vor allem dann interessant, wenn Kunden, Bewerber, Partner oder Multiplikatoren dort beruflich aktiv sind. Im B2B-Bereich ist das häufig der Fall. Der Kanal sollte trotzdem zu Zielgruppe, Themen, Ressourcen und Geschäftsmodell passen.

Typische Ziele von Unternehmen auf LinkedIn

  • Bekanntheit: Das Unternehmen und seine Leistungen werden in relevanten beruflichen Kreisen wahrgenommen.
  • Vertrauen: Fachbeiträge, Projekte und Einblicke zeigen, wie das Unternehmen arbeitet.
  • Recruiting: Bewerber lernen Aufgaben, Menschen und Unternehmenskultur kennen.
  • Vertrieb: Mitarbeitende finden relevante Personen, verstehen deren Themen und bauen Beziehungen auf.
  • Unternehmenskommunikation: Neuigkeiten, Standpunkte, Veranstaltungen und Entwicklungen erreichen Beschäftigte und externe Zielgruppen.
  • Expertise: Fachleute aus dem Unternehmen werden als kompetente Ansprechpartner sichtbar.

LinkedIn ist dabei ein Teil der digitalen Sichtbarkeit. Ein guter Beitrag kann Aufmerksamkeit erzeugen. Die Website erklärt Leistungen ausführlicher, Suchmaschinen bringen dauerhaft recherchierende Menschen, ein Newsletter hält den Kontakt. Wenn diese Bausteine zusammenarbeiten, entsteht mehr als eine Reihe einzelner Posts.

Reichweite auf LinkedIn ist nett. Entscheidend ist, ob die richtigen Menschen das Unternehmen finden, verstehen und ihm vertrauen.

Für welche Unternehmen ist LinkedIn besonders sinnvoll?

LinkedIn passt häufig gut zu B2B-Unternehmen, technischen Dienstleistern, Industrie, Beratung, IT, Großhandel, Recruiting und wissensintensiven Angeboten. Auch lokale Unternehmen können profitieren, wenn Entscheider, Bewerber oder Kooperationspartner auf der Plattform aktiv sind.

Weniger sinnvoll ist ein großer Aufwand, wenn die Zielgruppe LinkedIn kaum nutzt, niemand Inhalte und Kontakte verlässlich betreuen kann oder der Kanal nur gewählt wird, weil „man da jetzt sein muss“. Ein gepflegtes Profil und eine ordentliche Unternehmensseite können trotzdem als digitale Vertrauenssignale nützlich sein.

Persönliches Profil oder Unternehmensseite: Was ist wichtiger?

Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Persönliches Profil Unternehmensseite
steht für eine konkrete Person ist der offizielle Auftritt des Unternehmens
eignet sich für Beziehungen und Gespräche bündelt Unternehmensinformationen und Stellen
wirkt persönlicher bleibt unabhängig von einzelnen Mitarbeitenden bestehen
kann aktiv Kontaktanfragen senden dient als Absender für offizielle Kommunikation

Für viele mittelständische Unternehmen ist die Kombination am stärksten: Eine gepflegte Unternehmensseite liefert den offiziellen Rahmen. Sichtbare Mitarbeiter, Führungskräfte und Fachexperten geben dem Unternehmen Gesichter und führen die eigentlichen Gespräche.

Ist LinkedIn kostenlos?

Ja. Du kannst LinkedIn mit einer kostenlosen Basismitgliedschaft sinnvoll nutzen. Dazu gehören ein persönliches Profil, der Aufbau eines Netzwerks, der Feed, Beiträge, Kommentare, die Jobsuche und Nachrichten an direkte Kontakte. Für viele Mitglieder reicht das dauerhaft aus.

Kostenpflichtige Angebote ergänzen Funktionen für bestimmte Ziele:

  • Premium Career: zusätzliche Funktionen rund um Jobsuche und Bewerbungen.
  • Premium Business: erweiterte Einblicke und Funktionen für berufliches Netzwerken.
  • Sales Navigator: umfangreichere Suche, Listen und Signale für Vertrieb und Geschäftsentwicklung.
  • Recruiter-Produkte: Funktionen für die aktive Suche und Ansprache von Kandidaten.
  • LinkedIn Learning: Zugriff auf eine Bibliothek mit Videokursen.

Welche Tarife, Preise und Funktionsgrenzen gelten, kann LinkedIn jederzeit ändern. Prüfe vor einem Abschluss die aktuelle Leistungsübersicht direkt bei LinkedIn. Für den Einstieg brauchst du in der Regel kein Premium-Abo.

Welche Vorteile und Nachteile hat LinkedIn?

Vorteile von LinkedIn

  • Berufliche Kontakte bleiben über Arbeitgeberwechsel hinweg erhalten.
  • Profile, Unternehmen und Fachwissen lassen sich gezielt recherchieren.
  • Menschen und Unternehmen können ihre Expertise sichtbar machen.
  • Jobsuche, Recruiting und berufliches Netzwerken greifen ineinander.
  • Die Plattform ist international ausgerichtet.
  • Viele Basisfunktionen sind kostenlos.
  • Ein öffentliches Profil kann auch außerhalb von LinkedIn gefunden werden.

Nachteile und Grenzen

  • Ein gutes Netzwerk entsteht nicht automatisch. Es braucht Zeit und echte Interaktion.
  • Der Feed kann ablenken und zeigt nur eine algorithmisch ausgewählte Sicht auf das Netzwerk.
  • Unpassende Kontaktanfragen, automatisierte Nachrichten und plumpe Verkaufstexte nerven.
  • Profile enthalten viele berufliche und teilweise persönliche Daten.
  • Premium-Produkte können je nach Nutzung teuer werden.
  • Reichweite und Funktionen hängen von einer Plattform ab, deren Regeln sich verändern.
  • Ein aktiver LinkedIn-Auftritt ersetzt keine klare Website, gute Leistungen oder belastbare Kundenbeziehungen.

Wie seriös und sicher ist LinkedIn?

LinkedIn ist ein etabliertes, seit 2016 zu Microsoft gehörendes Unternehmen. Wie bei jedem sozialen Netzwerk solltest du bewusst entscheiden, welche Informationen öffentlich sichtbar sind und wofür die Plattform deine Daten verwenden darf.

Wichtige Einstellungen betreffen:

  • Sichtbarkeit deines Profils innerhalb und außerhalb von LinkedIn
  • Sichtbarkeit von Kontakten, E-Mail-Adresse und Telefonnummer
  • Benachrichtigungen über Profiländerungen
  • Wer dir Kontaktanfragen und Nachrichten senden darf
  • Wer deine E-Mail-Adresse finden oder herunterladen kann
  • Werbe- und Datennutzung
  • Anmeldung in zwei Schritten

Veröffentliche keine vertraulichen Kundeninformationen, internen Kennzahlen oder Details, die Social Engineering erleichtern. Prüfe unbekannte Kontaktanfragen und Links sorgfältig. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung und verwende ein einzigartiges Passwort.

Für Beschäftigte lohnt sich außerdem ein Blick in die Social-Media-Richtlinien des eigenen Unternehmens. Wer einen Unternehmensaccount betreut, sollte Rollen und Zugriffe sauber vergeben. Persönliche Zugangsdaten gehören nicht in gemeinsame Listen oder E-Mails.

Was ist besser: LinkedIn oder XING?

LinkedIn ist international ausgerichtet und verbindet berufliches Netzwerken stark mit Fachcontent, Recruiting und Vertrieb. XING konzentriert sich auf den deutschsprachigen Raum und legt heute einen deutlichen Schwerpunkt auf Jobs und Karriere.

Welche Plattform besser passt, hängt von deinem Ziel ab:

  • Internationale Kontakte, B2B-Content und fachliche Sichtbarkeit: häufig LinkedIn.
  • Jobsuche und Kontakte mit klarem DACH-Schwerpunkt: je nach Branche können beide Plattformen relevant sein.
  • Unternehmenskommunikation über sichtbare Fachleute: häufig LinkedIn.

Die nüchterne Lösung: Suche nach zehn bis zwanzig Personen, Unternehmen und Stellen aus deinem Zielmarkt. Wo findest du mehr relevante Aktivität? Diese Antwort ist hilfreicher als jeder pauschale Plattformvergleich.

LinkedIn für Anfänger: So startest du in 7 Schritten

1. Lege dein Ziel fest

Willst du einen Job finden, berufliche Kontakte pflegen, als Fachperson sichtbar werden, Mitarbeitende gewinnen oder Kundenbeziehungen aufbauen? Dein Ziel entscheidet, welche Teile des Profils und welche Aktivitäten wichtig sind.

2. Erstelle ein vollständiges Profil

Nutze ein aktuelles Foto, eine verständliche Titelzeile und einen Info-Text, der deine Arbeit konkret erklärt. Ergänze relevante Berufsstationen, Kenntnisse und Kontaktdaten. Schreibe für Menschen, die dich noch nicht kennen.

3. Prüfe deine Einstellungen

Lege fest, welche Informationen öffentlich sichtbar sind. Aktiviere die Anmeldung in zwei Schritten. Prüfe auch, ob dein Netzwerk bei jeder kleinen Profiländerung benachrichtigt werden soll.

4. Baue dein echtes Netzwerk auf

Starte mit Menschen, die du tatsächlich kennst: aktuelle und ehemalige Kollegen, Kunden, Partner, Studienfreunde und Kontakte aus Veranstaltungen. Eine kurze persönliche Nachricht hilft, wenn der Zusammenhang nicht sofort erkennbar ist.

5. Folge relevanten Personen und Unternehmen

Suche Fachleute, Kunden, Arbeitgeber, Branchenmedien und Unternehmen aus deinem Umfeld. So wird der Feed schneller nützlich.

6. Beteilige dich an Gesprächen

Lies Beiträge, stelle Rückfragen und ergänze eigene Erfahrungen. Ein hilfreicher Kommentar kann mehr bewirken als ein schnell veröffentlichter Beitrag ohne Bezug zum Netzwerk.

7. Veröffentliche eigene Inhalte

Beginne mit Fragen, die dir im Berufsalltag immer wieder begegnen. Erkläre einen Sachverhalt, zeige einen nachvollziehbaren Lösungsweg oder ordne eine Entwicklung ein. Ein guter Beitrag muss nicht laut sein. Er sollte für die richtigen Menschen nützlich sein.

Häufige Fehler auf LinkedIn

  • Das Profil bleibt ein Lebenslauf: Es listet Stationen auf, erklärt aber nicht, wobei die Person heute hilft.
  • Kontakte werden wahllos gesammelt: Eine große Zahl ersetzt kein relevantes Netzwerk.
  • Die erste Nachricht ist ein Verkaufstext: So beginnt selten eine gute Geschäftsbeziehung.
  • Es geht nur um die eigene Firma: Gute Inhalte greifen Fragen und Probleme der Zielgruppe auf.
  • Unternehmensseite und Mitarbeiterprofile laufen getrennt: Dadurch bleiben Reichweite, Vertrauen und Wiedererkennung liegen.
  • LinkedIn wird isoliert betrachtet: Sichtbarkeit sollte zur Website, zur Suche, zum Newsletter und zu echten Gesprächen führen.
  • Vertrauliche Informationen werden geteilt: Berufliche Sichtbarkeit braucht klare Grenzen.

Häufige Fragen zu LinkedIn

Braucht man LinkedIn?

Nein. Ein LinkedIn-Konto ist keine berufliche Pflicht. Es kann sehr nützlich sein, wenn relevante Kontakte, Arbeitgeber, Bewerber oder Kunden dort aktiv sind. Auch ein gut gepflegtes, passives Profil kann bereits helfen, gefunden und eingeordnet zu werden.

Für wen ist LinkedIn geeignet?

LinkedIn eignet sich für Angestellte, Führungskräfte, Unternehmer, Selbstständige, Studierende, Auszubildende, Jobsuchende, Recruiter und Unternehmen. Der Nutzen wächst, wenn ein klares berufliches Ziel vorhanden ist.

Kann ich LinkedIn ohne Konto ansehen?

Öffentliche Profile und Unternehmensseiten können teilweise über Suchmaschinen oder direkte Links sichtbar sein. Viele Inhalte und Funktionen sind nur nach einer Anmeldung oder nur eingeschränkt zugänglich.

Ist LinkedIn Social Media?

Ja. LinkedIn ist ein soziales Netzwerk mit Profilen, Kontakten, Feed, Beiträgen, Kommentaren, Nachrichten und Gruppen. Der Schwerpunkt liegt auf Beruf, Karriere und Unternehmen.

Was ist die LinkedIn-App?

Die LinkedIn-App ist die mobile Anwendung für Smartphones und Tablets. Damit kannst du dein Profil pflegen, Beiträge lesen und veröffentlichen, Nachrichten beantworten, Kontakte verwalten und Jobs suchen.

Was ist ein Feed bei LinkedIn?

Der Feed ist die Startseite mit ausgewählten Beiträgen aus deinem Netzwerk sowie empfohlenen Inhalten. Die Reihenfolge wird von LinkedIn algorithmisch bestimmt.

Was ist Engagement auf LinkedIn?

Engagement bezeichnet Reaktionen auf Inhalte, etwa Likes, Kommentare, geteilte Beiträge oder Klicks. Eine hohe Zahl allein sagt wenig aus. Entscheidend ist, ob relevante Menschen reagieren und ein echter Austausch entsteht.

Was bedeutet 1., 2. oder 3. bei LinkedIn?

Die Zahl zeigt den Grad der Verbindung. Kontakte ersten Grades sind direkt mit dir vernetzt. Personen zweiten Grades sind Kontakte deiner Kontakte. Beim dritten Grad liegen weitere Verbindungen dazwischen.

Kann man sehen, wer das LinkedIn-Profil besucht hat?

LinkedIn zeigt Profilbesuche abhängig von den Privatsphäre-Einstellungen beider Personen und vom verwendeten Konto. Mit einem kostenlosen Konto sind die Informationen eingeschränkt. Wer anonym surft, sieht im Gegenzug ebenfalls weniger.

Was ist InMail bei LinkedIn?

InMail ist eine Nachrichtenfunktion, mit der Premium-Mitglieder unter bestimmten Bedingungen auch Personen außerhalb ihres direkten Netzwerks anschreiben können. Umfang und Guthaben hängen vom jeweiligen Produkt ab.

Wie löscht man LinkedIn?

Du kannst dein Konto in den Einstellungen unter Kontoeinstellungen beziehungsweise Kontoverwaltung schließen. Lade vorher bei Bedarf eine Kopie deiner Daten herunter. LinkedIn bietet außerdem eine vorübergehende Ruhefunktion an.

Was LinkedIn am Ende wirklich ist

LinkedIn ist kein digitaler Stehempfang, bei dem du möglichst viele Visitenkarten einsammelst. Die Plattform hilft dir, berufliche Beziehungen aufzubauen, Wissen zu teilen und für relevante Menschen auffindbar zu werden.

Für Unternehmen wird LinkedIn besonders interessant, wenn es mit den übrigen Kontaktpunkten zusammenspielt. Ein Beitrag macht auf ein Thema aufmerksam. Ein gutes Profil schafft Vertrauen. Die Website liefert Tiefe. Suchmaschinen sorgen für Auffindbarkeit. Der Newsletter hält die Verbindung.

Wenn du gerade anfängst, halte es einfach: Formuliere dein Ziel, vervollständige dein Profil, vernetze dich mit echten Kontakten und beteilige dich an sinnvollen Gesprächen. Der Rest darf wachsen.


Stand: August 2026. Quellen und weiterführende Informationen: LinkedIn Hilfe: Was ist LinkedIn?, LinkedIn Hilfe: Ein gutes Profil erstellen, IHK München: LinkedIn für Unternehmen, LinkedIn Datenschutzrichtlinie.

Disclaimer: Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt

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Thomas pixelschmitt® Schmitt
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